Die Metapher der Mischung in den platonischen Dialogen by Georgia Mouroutsou

By Georgia Mouroutsou

Das vorliegende Buch ist die überarbeitete Fassung meiner Dissertation, die ich im
September 2006 an der Fakultät für Philosophie und Geschichte der Eberhard Karls Uni-
versität Tübingen eingereicht habe.
Meinen ersten Dank möchte ich den beiden Betreuern meiner Doktorarbeit ausdrü-
cken. Professor Dr. Thomas Alexander Szlezák hat sowohl durch seine Veranstaltungen
als auch durch unsere Gespräche den Horizont meines Verständnisses des platonischen
Philosophierens bedeutend erweitert und die von mir formulierte Problematik im Klima
der Freiheit, Freimütigkeit und wohlwollenden Kritik vorangetrieben. Mein Dank gilt
ebenfalls Professor Dr. Anton Friedrich Koch, der die Betreuung der Arbeit als zweiter
Gutachter übernommen hat. Von seinen ertragreichen Seminaren, seiner konstruktiven
Kritik und dem fruchtbaren Gespräch in seinem Oberseminar und danach hat die Entfal-
tung meiner Fragestellung viel profitiert.
Mein Dank gilt darüber hinaus Herrn Professor Dr. Günter Figal (Universität Frei-
burg) für die Anregung und Motivation zu Beginn des damals noch nicht beschrittenen
Weges, Herrn Professor Dr. Damir Barbarić (Universität Zagreb) für die gastfreundschaft-
liche Begleitung, die vieles angestoßen hat, sowie Herrn Dietmar Koch für das anhaltende
Gespräch und die Möglichkeit der Teilnahme an seinem philosophischen Arbeitskreis.
Für die Fernbetreuung geht mein herzlicher Dank an Herrn Professor Dr. Michael Di-
mitrakopoulos (Universität Athen).
Es ist mir eine besondere Ehre und Freude, dass meine Arbeit in die Reihe der Inter-
nationalen Platon-Gesellschaft aufgenommen wurde. Dafür möchte ich mich vor allem
bei dem ehemaligen sowie dem jetzigen Präsidenten des Redaktionskomitees, Professor
Dr. Mauro Tulli und Professor Dr. Michael Erler, sowie den neuen Mitgliedern (Prof. Dr.
Marcelo Boeri, Frau Lesley Brown, Prof. Dr. Louis-André Dorion, Prof. Dr. Franco Ferra-
ri), deren Bemerkungen über meine Arbeit sehr lehrreich gewesen sind, bedanken. Ge-
wisse Teile des Sophistes-Kapitels, die während meines akademischen Aufenthaltes an der
Cambridge school of Classics (Fritz-Thyssen Postdoc Stipendium, 2008-2010) ausgearbeitet
wurden, sind durch die fruchtbaren Gespräche mit Frau Lesley Brown in Oxford zustan-
de gekommen, die mich äußerst herausgefordert und geprägt haben.
Für ihre großzügige dreieinhalbjährige finanzielle Unterstützung danke ich der grie-
chischen „Stiftung Staatlicher Stipendien“ („I.K.Y.“); für das anschließende zweijährige
Stipendium der „Michelis Stiftung“ geht mein Dank an die Philosophische Fakultät der
Universität Athen. Die Stiftung „Tryphon Asimakopoulos“ hat darüber hinaus meine
Forschungen großzügig unterstützt.
Für das Korrekturlesen der endgültigen model bin ich Dr. Cathrin Nielsen dankbar.
Für freundschaftliche Unterstützung sei besonders Georgiana Albu, Sibylle Castellucci
und Jan Ebell herzlich gedankt. Das Buch ist meinen Eltern gewidmet.

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Den Hinweis auf diese Stelle verdanke ich Derrida 1972, S. 180. 106 Es sei sowohl auf die Interpretationen verwiesen: Th. A. Szlezák 1985, S. 7-48, ferner 1996, als auch auf die entsprechenden Kommentare: Hackforth 1952, Robin (notice) 1985, de Vries 1968, Rowe 1986, Heitsch 1993. Bei der Fragestellung der Kritik an der Schriftlichkeit sollte auf keinen Fall die Kritik an der Mündlichkeit unter den Tisch fallen, wie D. Frede mit Recht moniert 1997, 2, S. 35. Die Kritik wird als Kritik am λόγος überhaupt – also an seiner schriftlichen und mündlichen Gestalt – im Rahmen des philosophischen Exkurses des Siebten Briefes radikalisiert.

Sondern lediglich das Vermögen, das Wahre hinreichend zu lehren (διδάξαι). Die Hauptthese der Schriftkritik im Phaidros besteht nicht darin, dass die wahre platonische Lehre sich nicht aufschreiben lässt – vgl. den philosophischen Exkurs des Siebten Briefes, in dem berichtet wird, dass etwas vom Wichtigsten der platonischen Lehre von Dionysios II. in der Tat aufgeschrieben worden ist (344d), wobei nicht alles gesagt oder geschrieben werden kann –, sondern dass die schriftliche Rede die Unterweisung keinesfalls ersetzen kann, auch wenn die wirkliche Erziehung der Seele (ψυχαγωγία) durch die Form des Dialogs in der Schrift einigermaßen abgebildet wird.

Im Anschluss wird auf die Zweideutigkeit des Begriffs „wertvoll“/ „der Anstrengung würdig“ (τίμιον, ἄξιον σπουδῆς) eingegangen. Der Begriff hat im gleichen platonischen Kontext zwei Signifikate, die nicht auseinandergehalten werden. Um den Sinn des Ganzen zu rekonstruieren und mögliche Missverständnisse auszuräumen, muss der Interpret die fehlende systematische Reflexion nachholen. 107 -------------------------------------------- 103 „Ich wollte nur sagen, man müsse ein ernstes Bemühen nur ernsten Dingen zuwenden, nicht aber solchen, die es nicht sind, nach der Natur der Dinge aber sei demgemäß Gott allein aller ernsten und beseligenden Beschäftigungen wert, und der Mensch dagegen, wie wir schon einmal bemerkt haben, sei nur ein kunstreiches Spielwerk welches Gott sich gebildet, ja in Wahrheit bestehe eben hierin sein Vorzug.

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